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Datenimport/-export - Werkzeuge
Verbindungsserver
Mit Hilfe von Verbindungsservern können Transact-SQL Abfragen über verschiedene Datenquellen ausgeführt werden.
Je nach Datenquelle werden neben reinen SELECT-Abfragen auch INSERT-, UPDATE- und DELETE-Anweisungen unterstützt.
Das Ergebnis von SELECT-Abfragen kann mit anderen Abfragen auf SQL Server Daten kombiniert werden, d.h. es sind
JOINS und UNION-Abfragen über unterschiedliche Datenquellen möglich.
Für die Abfrage kann die Anweisung OPENQUERY oder direkt die vierteilige
Namenskonvention (verbidungsserver.datenbank.besitzer.tabelle) verwendet werden.
Um Abfragen über einen Verbindungsserver ausführen zu können, müssen die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Konfiguration des Verbindungsservers
- Festlegen der Sicherheitsoptionen für den Verbindungsserver
- Ausführen einer Abfrage
Einrichten eines Verbindungsservers
Bevor auf einen Verbindungsserver zugegriffen werden kann (ganz gleich, ob es sich dabei um einen weiteren SQL Server
oder eine andere Datenquelle handelt), muss der Server dem System mitgeteilt werden und die Zugriffsberechtigung auf die
Datenquelle festgelegt werden.
Diese Konfiguration kann entweder interaktiv direkt im Enterprise Manager (EM) festgelegt werden oder aber mit Hilfe von
gespeicherten Systemprozeduren.
Konfigurationsparameter
Name des Verbindungsserver
Der Name des Verbindungsserver wird in späteren Abfragen verwendet, um auf die Datenquelle zuzugreifen.
Für entfernte Microsoft SQL Server wird hier der Name des Servers eingetragen (auch wenn es sich nicht um die Standardinstanz handelt).
Für andere Datenquellen wird hier ein sprechender Name für den Zugriff auf die Daten eingetragen; zum Beispiel:
XLS_INVENTUR für eine Excel-Arbeitsmappe mit dem Namen Inventur.xls
MDB_WESTWIND für eine Access-Datenbank mit dem Namen Westwind.mdb
TXT_ZEITEN für eine Textdatei mit dem Namen Zeiten.txt
Servertyp
Als Servertyp kann entweder SQL Server oder aber die Option "Andere Datenquelle" ausgewählt werden. Obwohl der Zugriff auf
entfernte SQL Server natürlich auch über den OLEdb Provider möglich ist, wird die beste Performance mit einer "echten" SQL Server
Verbindung erreicht.
Providername
In dieser Liste kann der Provider der für den Zugriff auf die Daten verwendet werden soll, ausgewählt werden.
| Excel | Microsoft Jet 4.0 OLEDB-Provider |
| Access | Microsoft Jet 4.0 OLEDB-Provider |
| Textdateien | Microsoft Jet 4.0 OLEDB-Provider |
| HTML-Tabellen | Microsoft Jet 4.0 OLEDB-Provider |
| Indexserver | Microsoft OLEDB-Provider for Indexing Service |
| Oracle Datenbanken | Microsoft OLEDB Provider für Oracle |
| Andere ODBC-Datenquellen | Microsoft OLEDB Provider for ODBC Drivers |
Produktname
Dieses Feld braucht nur bei Verbindungen zu SQL Servern über SQLOLEDB gefüllt werden. In allen
anderen Fällen dient es lediglich als Kommentar
Datenquelle
Im Feld Datenquelle wird der Pfad zur Datenquelle angegeben. Wird über JET zugegriffen, so wird hier
der vollständige Pfad zur gewünschten Datei angegeben (also z.B. zur .mdb-Datei oder zur .xls-Arbeitsmappe).
Für den Zugriff auf andere SQL Server kann hier der Name der Instanz (zusammen mit dem Servernamen) angegeben werden. Für Zugriffe
auf Oracle-Datenbanken wird der NetName angegeben.
Soll der Indexdienst abgefragt werden, so wird im Feld Datenquelle der gewünschte Katalog angegeben (z.B. Web, System, ...)
Providerzeichenfolge
In diesem Feld werden zusätzliche Parameter für den Verbindungsaufbau festgelegt. Vorsicht, wenn Sie bisher
Verbindungszeichenfolgen für OLEDB-Verbindungen verwendet haben. Die hier angegebene Zeichenfolge wird nicht direkt übergeben, sondern
intern vom SQL Server nochmals interpretiert und umgebaut. Für den Zugriff auf ISAM-Daten mit Jet wird hier als erstes
der Name des Installables Isams (auch "Extended Properties" genannt) angegeben. Anschließend können (durch Semikolon getrennt) noch
weitere Verbindungseigenschaften festgelegt werden.
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