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RAS - Remote Access Service
für Windows NT 4.0

© 1997-2000 svenh@itrain.de

Installation und Konfiguration des RAS-Dienstes

Nachdem Modem, Nullmodem und/oder ISDN-Karten installiert worden sind, kann im nächsten Schritt der RAS-Dienst in der Netzwerkkonfiguration installiert werden.

Abbildung 14: Installation des RAS-Dienstes in den Netzwerkeinstellungen

Dazu wird der RAS-Dienst (Remote Access Service) aus der Liste der Dienste ausgewählt. Anschließend muß die Grundkonfiguration für den Remote Access Service festgelegt werden. Dazu werden zunächst alle gewünschten RAS-Geräte (Modems, ISDN-Kanäle) dem RAS-Dienst hinzugefügt.

Abbildung 15: Hinzufügen eines RAS-Gerätes

Anschließend werden alle RAS-Geräte im RAS-Setup angezeigt. Für alle RAS-Geräte müssen nun Anschluß- und Netzwerkeinstellungen vorgenommen werden.


Abbildung 16: Konfiguration der RAS-Anschlüsse

Festlegen der Anschlußeinstellungen

Über die Schaltfläche "Konfigurieren" werden die Anschlußeinstellungen eines RAS-Geräts festgelegt.

Hier entscheiden Sie, ob über das ausgewählte Gerät nur Verbindungen nach außen möglich sind, oder ab dieses Gerät auch RAS-Anrufe annehmen soll.


Abbildung 17: Anschlußverwendung eines RAS-Geräts

Netzwerkkonfiguration eines RAS-Geräts

Über die Schaltfläche "Netzwerk" im RAS-Setup können die Netzwerkprotokolle für das jeweilige RAS-Gerät festgelegt werden. Die entsprechenden Protokolle müssen selbstverständlich im Netzwerk-Setup zuvor installiert worden sein.

Im RAS-Netzwerk Setup kann das Protokoll für Client- und für RAS-Server Verbindungen festgelegt werden.

Für RAS-Clients können die Protokolle NetBEUI, IPX und TCP/IP ausgewählt werden. Eine weitere Konfiguration ist an dieser Stelle nicht notwendig.

Für den Server müssen neben dem ausgewählten Protokoll noch weitere Eigenschaften festgelegt werden. Die Art und Anzahl der zusätzlichen Parameter hängt vom jeweils ausgewählten Protokoll ab:


Abbildung 18: Netzwerkkonfiguration eines RAS-Anschlusses

NetBEUI

Für das NetBEUI-Protokoll muß lediglich festgelegt werden, ob RAS-Benutzer über die RAS-Verbindung nur auf den lokalen Rechner (den RAS-Server) oder aber auf das gesamte Netzwerk zugreifen dürfen. Diese Entscheidung muß auch bei allen anderen Protokollen getroffen werden.


Abbildung 19: Serverkonfiguration für NetBEUI-Clients

IPX

Beim IPX-Protokoll wird festgelegt, ob Clients automatisch eine IPX-Netzwerknummer zugewiesen bekommen oder ob diese statisch festgelegt werden soll. Außerdem wird festgelegt, ob Clients eine IPX-Knotennummer anfordern dürfen.

Abbildung 20: Serverkonfiguration für IPX-Clients

TCP/IP

TCP/IP-Clients kann eine IP-Nummer entweder automatisch über DHCP zugewiesen werden (Natürlich muß in diesem Fall auch ein DHCP-Server zur Verfügung stehen) oder es kann ein statischer Pool von fest zu vergebenden IP-Adressen eingerichtet werden. Für den festgelegten Adreßbereich können ein oder mehrere Ausschlußbereich definiert werden. Clients können auch eine bestimmte IP-Nummer anfordern, wenn die entsprechende Option aktiviert worden ist.


Abbildung 21: Serverkonfiguration für TCP/IP-Clients

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