RAS - Remote Access Service
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Installation und Konfiguration des RAS-Dienstes
Nachdem Modem, Nullmodem und/oder
ISDN-Karten installiert worden sind, kann im nächsten Schritt
der RAS-Dienst in der Netzwerkkonfiguration installiert werden.

Abbildung 14: Installation des RAS-Dienstes in den
Netzwerkeinstellungen
Dazu wird der RAS-Dienst (Remote Access
Service) aus der Liste der Dienste ausgewählt. Anschließend
muß die Grundkonfiguration für den Remote Access Service
festgelegt werden. Dazu werden zunächst alle gewünschten
RAS-Geräte (Modems, ISDN-Kanäle) dem RAS-Dienst hinzugefügt.

Abbildung 15: Hinzufügen eines RAS-Gerätes
Anschließend werden alle RAS-Geräte im
RAS-Setup angezeigt. Für alle RAS-Geräte müssen nun Anschluß-
und Netzwerkeinstellungen vorgenommen werden.

Abbildung
16: Konfiguration der RAS-Anschlüsse
Festlegen
der Anschlußeinstellungen
Über die Schaltfläche "Konfigurieren"
werden die Anschlußeinstellungen eines RAS-Geräts festgelegt.
Hier entscheiden Sie, ob über das
ausgewählte Gerät nur Verbindungen nach außen möglich sind,
oder ab dieses Gerät auch RAS-Anrufe annehmen soll.

Abbildung
17: Anschlußverwendung eines RAS-Geräts
Netzwerkkonfiguration
eines RAS-Geräts
Über die Schaltfläche "Netzwerk"
im RAS-Setup können die Netzwerkprotokolle für das jeweilige
RAS-Gerät festgelegt werden. Die entsprechenden Protokolle
müssen selbstverständlich im Netzwerk-Setup zuvor installiert
worden sein.
Im RAS-Netzwerk Setup kann das Protokoll
für Client- und für RAS-Server Verbindungen festgelegt werden.
Für RAS-Clients können die Protokolle
NetBEUI, IPX und TCP/IP ausgewählt werden. Eine weitere
Konfiguration ist an dieser Stelle nicht notwendig.
Für den Server müssen neben dem
ausgewählten Protokoll noch weitere Eigenschaften festgelegt
werden. Die Art und Anzahl der zusätzlichen Parameter hängt vom
jeweils ausgewählten Protokoll ab:

Abbildung
18: Netzwerkkonfiguration eines RAS-Anschlusses
NetBEUI
Für das NetBEUI-Protokoll muß lediglich
festgelegt werden, ob RAS-Benutzer über die RAS-Verbindung nur
auf den lokalen Rechner (den RAS-Server) oder aber auf das
gesamte Netzwerk zugreifen dürfen. Diese Entscheidung muß auch
bei allen anderen Protokollen getroffen werden.

Abbildung
19: Serverkonfiguration für NetBEUI-Clients
IPX
Beim IPX-Protokoll wird festgelegt, ob
Clients automatisch eine IPX-Netzwerknummer zugewiesen bekommen
oder ob diese statisch festgelegt werden soll. Außerdem wird
festgelegt, ob Clients eine IPX-Knotennummer anfordern dürfen.

Abbildung
20: Serverkonfiguration für IPX-Clients
TCP/IP
TCP/IP-Clients kann eine IP-Nummer entweder
automatisch über DHCP zugewiesen werden (Natürlich muß in
diesem Fall auch ein DHCP-Server zur Verfügung stehen) oder es
kann ein statischer Pool von fest zu vergebenden IP-Adressen
eingerichtet werden. Für den festgelegten Adreßbereich können
ein oder mehrere Ausschlußbereich definiert werden. Clients
können auch eine bestimmte IP-Nummer anfordern, wenn die
entsprechende Option aktiviert worden ist.

Abbildung
21: Serverkonfiguration für TCP/IP-Clients
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