Installation und Konfiguration der RAS-Clients
Das
DFÜ-Netzwerk
Über das DFÜ-Netzwerk können
Verbindungen zu anderen Rechnern über RAS hergestellt werden
(Der RAS-Client wurde in der Version 4.0 in DFÜ-Netzwerk
umgetauft, um Kompatibilität mit der Windows 95 Oberfläche zu
schaffen!). Für jede herzustellende Verbindung wird ein
entsprechender Telefonbucheintrag erzeugt, in dem die
Verbindungsparameter eingestellt werden. In Windows NT 4.0 hilft
ein Assistent bei der Grundkonfiguration eines solchen
Telefonbucheintrags.

Abbildung
38: Erstellen eines neuen Telefonbucheintrags
Nach der Vergabe eines Namens für den
neuen Telefonbucheintrag werden zunächst einige grundlegende
Informationen zum Server erfragt. Hier wird festgelegt, ob es
sich um eine Verbindung mit dem Internet handelt (Verwendung von
TCP/IP und PPP), ob Kennwörter unverschlüsselt gesendet werden
dürfen und ob gegebenenfalls das Einblenden eines
Terminalfensters notwendig ist.

Abbildung
39: Grundinformationen über den anzuwählenden Server
Im dritten Schritt wird festgelegt, über
welches RAS-Gerät die Anwahl erfolgen soll.

Abbildung
40: Auswahl des Modems bzw. ISDN-Adapters für die RAS-Verbindung
Anschließend wird die zu wählende
Telefonnummer angegeben. Optional können auch Landes- und
Ortskennzahl festgelegt werden (Bei Auswahl von "Wahlparameter
verwenden".

Abbildung
41: Festlegen der zu wählenden Telefonnummer

Abbildung
42: Abschlußdialog für Telefonbucheinträge

Abbildung
43: DFÜ-Netzwerk - Konfigurationsmöglichkeiten
Wurde der neue Telefonbucheintrag
erfolgreich erstellt, so kann über die Schaltfläche "Wählen"
eine Verbindung mit dem gewünschten Server hergestellt
werden. RAS zeigt dazu zunächst einen entsprechenden
Anmeldedialog an, in dem Benutzername, Kennwort und die Domäne
für die Verbindung festgelegt werden können.
Aber Vorsicht! Die hier eingegebenen
Informationen werden nur für die Herstellung der Verbindung
verwendet. Für weitere Netzwerkzugriffe werden in der Regel die
aktuellen Anmeldeinformationen des Rechners verwendet!

Abbildung
44: Anwahl eines entfernten RAS-Servers
Anschließend wird die im
Telefonbucheintrag angegebene Rufnummer gewählt.

Abbildung 45: Anwahl eines PPP-Servers
Kann keine Verbindung hergestellt werden,
so wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt. Über die
Schaltfläche "Weitere Informationen" erhalten Sie eine
genauere Beschreibung der Fehlerursache.

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46: Fehler bei der Anwahl

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47: Weitere Informationen zum aufgetretenen Fehler

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48: Herstellen der Verbindung
War der Verbindungsaufbau erfolgreich, so
werden zunächst der Benutzername und das Kennwort überprüft.
Anschließend informiert ein Dialogfenster darüber, daß eine
Verbindung hergestellt wurde.

Abbildung
49: Verbindung erfolgreich hergestellt
Ab diesem Zeitpunkt kann auf den
verbundenen Server zugegriffen werden. Über den DFÜ-Monitor
kann die Verbindung überwacht werden. Hier finden Sie auch die
Schaltfläche "Auflegen", mit der die
DFÜ-Verbindung wieder getrennt werden kann.
Herstellen
einer PPTP-Verbindung
Um eine Verbindung über das PPT-Protokoll
herzustellen, muß zunächst wie oben beschrieben eine Verbindung
zu einem Internet-Provider hergestellt werden. Anschließend kann
über diese bestehende Verbindung der RAS-Server über PPTP
angewählt werden. Dazu wird ein entsprechender
Telefonbucheintrag erstellt: Hier wird der virtuelle
Netzwerkanschluß unter "Wählen mit" ausgewählt. Im
Feld "Rufnummer" wird die IP-Adresse des RAS-Servers
angegeben.

Abbildung
50: Telefonbucheintrag für eine PPTP-Verbindung
Manuelle
Konfiguration von Telefonbucheinträgen
Alle Telefonbucheinträge können über den
Menüpunkt "Eintrags- und Modemeigenschaften
bearbeiten..." manuell konfiguriert werden. Neben der
Angabe der zu verwendenden Telefonnummer und des RAS-Anschlusses
können hier weitergehende Einstellungen zum anzuwählenden
Server, zu verwendenden Skripten und Sicherheitseinstellungen
vorgenommen werden.

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51: Konfiguration der Servereigenschaften
Auf der Registerseite "Server"
wird zunächst festgelegt, welche Art von Server angewählt
werden soll. Zur Auswahl stehen PPP-, SLIP- und Windows NT
3.1/WfW-Server.
Hier wird außerdem festgelegt, welche
Protokolle für die Verbindung verwendet werden sollen. Für
TCP/IP können zusätzliche weitere Einstellungen vorgenommen
werden:
In den TCP/IP-Einstellungen legen Sie fest,
ob der Client eine IP-Adresse vom Server zugewiesen bekommt oder
mit einer festen IP-Adresse arbeitet. Außerdem wird festgelegt,
ob die Name-Server des RAS-Servers benutzt werden oder ob eigene
Namensserver festgelegt werden sollen.
Schließlich wird hier noch die
IP-Headerkomprimierung ein- bzw. ausgeschaltet.

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52: TCP/IP-Einstellungen für ein PPP-Verbindung
Automatische
Anwahl von RAS-/PPP-Servern
In Windows NT 4.0 wird beim Zugriff auf
einen Rechner, der nicht über das lokale Netzwerk erreicht
werden kann, automatisch eine RAS-Verbindung aufgebaut. Der
Administrator kann im DFÜ-Netzwerk für den Benutzer festlegen,
für welche Telefonbucheinträge die Autowahl-Funktion aktiviert
werden soll. Hier kann auch festgelegt werden, ob bei
Nichtzustandekommen der Verbindung ein Neuwahlversuch unternommen
werden soll und nach welcher Leerlaufdauer wieder aufgelegt
werden soll.

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53: Aktivierung der automatischen Anwahl für einzelne
Telefonbucheinträge
Um eine Liste der bereits aktivierten
Autowahl-Einträge zu erhalten, kann auf dem RAS-Client das
Programm RASAUTOU mit dem Parameter -s aufgerufen werden. Dieses
Programm gibt eine Liste aller gespeicherten Autowahl-Einträge
aus.

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54: Ausgabe des Programms RASAUTOU
Standardmäßig wird das "Automatische
Wählen" erst nach einer Bestätigung durch den Anwender
aktiviert.
Diese Einstellung kann aber vom
Administrator ebenfalls geändert werden. Alle Einstellungen für
den aktuellen Benutzer finden sich auf der Registerseite
"Einstellungen".

Abbildung
55: Bestätigungsmeldung für Autowahl-Versuch
Hier wird nicht nur festgelegt, ob das
"Automatische Wählen" mit oder ohne Bestätigung
ausgeführt wird, sondern auch, ob der DFÜ-Netzwerkmonitor bei
der Anwahl gestartet werden soll und ob für die Erstellung neuer
Telefonbucheinträge der entsprechende Assistent ausgeführt
werden soll.

Abbildung
56: Festlegung von Benutzereinstellungen
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