RAS - Remote Access Service
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RAS - Remote Access Service
Komponenten
und Funktionsweise des Remote Access Service
Windows NT bietet mit dem Remote Access
Service die Möglichkeit Clients über eine Modem-, ISDN- oder
X.25-Verbindung mit dem lokalen Netzwerk zu verbinden. Dabei
werden nicht nur die unterschiedlichsten Clients unterstützt,
sondern es besteht auch eine große Flexiblität in der Auswahl
und Kombinationsmöglichkeit der verwendeteten
Netzwerkprotokolle.
Die über RAS mit dem NT-Netzwerk
verbundenen Clients können auf die gesamte Funktionalität des
Netzwerkes zurückgreifen, so als ob sie direkt lokal mit dem
Netzwerk verbunden wären.

Abbildung
1: Aufbau eines RAS Zugangs
Für den Aufbau eines RAS-Netzwerks müssen
die folgenden Komponenten konfiguriert werden:
Windows NT RAS-Server bieten Clients
die Möglichkeit eine Verbindung mit dem Server oder auch
dem gesamten Netzwerk aufzubauen. NT RAS-Server können
für bis zu 256 simultane Verbindungen konfiguriert
werden.
Die Verbindung zwischen einem
RAS-Client und dem RAS-Server kann über verschiedene
RAS-Protokolle realisiert werden.Aus der NT Version 3.1 übernommen, wird
immer noch ein Microsoft eigenes RAS-Protokoll, das auf
dem NetBEUI-Protokoll basiert, angeboten.
Seit der Version 3.5 können aber
auch PPP (Point-to-Point Protocol) und SLIP (Serlal
Line Interface Protocol) verwendet werden. Über eine
PPP-Verbindung können mehrere LAN-Protokolle
gleichzeitig verwendet werden. Außerdem unterstützt PPP
die Kennwort-Verschlüsselung, automatische
Fehlerbehandlung und Komprimierungsfunktionen.
Unabhängig von der Wahl des
Remote-Access Protokolls werden für RAS-Verbindungen das
oder die zu verwendenden LAN-Protokolle wie TCP/IP,
IPX/SPX oder NetBEUI, festgelegt.
Die Client-Funktionalität des
RAS-Dienstes wurde in Windows NT 4.0 in DFÜ-Netzwerk
umbenannt, um mit dem unter Windows 95 verwendeten Namen
kompatibel zu bleiben. Über
das DFÜ-Netzwerk kann eine Verbindung zu einem Windows
NT RAS-Server oder einem anderen PPP/SLIP-Server
hergestellt werden. Windows NT enthält außerdem
Installationsprogramme für einen RAS-Client für Windows
für Workgroups. Die RAS-Client Funktionalität ist in
Windows 95 im DFÜ-Netzwerk integriert.
RAS-Verbindungen können über Modem,
ISDN-Karten, Nullmodem und X.25-Verbindungen hergestellt
werden. Seit der Version 4.0 von NT kann außerdem das
PPT-Protokoll (Point-to-Point Tunneling Protokoll)
verwendet werden, um RAS-Verbindungen sicher und
geschützt über eine Internet-Verbindung zu schleusen.
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